Beitrag

Modellierung des Beitrag cochleärer Nichtlinearitäten auf die Verarbeitung von Komodulation

Tag / Zeit: 16.08.2021, 15:40-16:00
Raum: Lehar 2
Typ: Regulärer Vortrag
Session: Psychoakustik 1
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Zusammenfassung: Kohärente Pegelschwankungen zeichnen viele natürliche Schalle aus. Der vorliegende Beitrag untersucht, inwieweit diese sogenannten Komodulationen bereits durch nichtlineare Prozesse auf der Ebene der Cochlea beschrieben werden können. Zur Simulation dieser nichtlinearen Prozesse wird das sogenannte Dual-resonance Non-linear (DRNL) Filter herangezogen. Ein Effekt der auf die auditorische Sensitivität für Komodulationen hinweist ist Comodulation Masking Release (CMR), d.h., eine geringere Mithörschwelle eines Sinustons, wenn das verdeckende Geräusch komoduliert ist. Für diesen Effekt wurde bereits gezeigt, dass ein Teil des CMR mit einer Version des DRNL Filters simuliert werden konnte. Der zugrundeliegende Mechanismus ist cochleäre Suppression. Allerdings hängt diese Vorhersagekraft von den verwendeten DRNL-Filter-Versionen ab, die sich jeweils durch verschiedene Parametersätze auszeichnen. In diesem Beitrag wird untersucht, (i) wie sich verschiedene bestehende Parametersätze auf die Modellvorhersagen psychoakustischer Daten zu Suppression auswirken, (ii) welche Änderungen an den Modellparametern und der Modellstruktur zu einer verbesserten Vorhersage von Suppression führen und (iii) wie sich diese Änderungen auf die Vorhersage von CMR auswirken.