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Reduzierung des Unterwasserschalleintrages und der Nachweis Hydroakustischer Grenzwerte

Tag / Zeit: 17.08.2021, 09:00-09:20
Raum: Schubert 4+5
Typ: Regulärer Vortrag
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Zusammenfassung: Die globale Öffnung von Grenzen und Interaktionen weltweiter Handelsbeziehungen steigern nicht nur die Import-/Exportgewinne, sondern auch die anthropogenen Unterwasseremissionen in den Weltmeeren. Die Belastung der maritimen Umwelt wird vergleichbar derer mit Abgasemissionen in Ballungsgebieten. Maßnahmen zur Reduzierung oder Begrenzung des Unterwasserschalls sind in der maritimen Umwelt noch in der Anfangsphase. Eine vertragliche Begrenzung der Geräuschabstrahlung von Schiffen/Booten im Rahmen von internationalen Richtlinien der verschiedenen Klassifizierungsgesellschaften bedarf einer detaillierten Beschreibung des Messverfahrens und Berücksichtigung der Umweltparameter der jeweiligen Messstelle.Messergebnisse einer Studie mit zwei Forschungsschiffen an verschiedenen Messstellen in Europa zeigen in Abhängigkeit des Messverfahrens mögliche Unterschiede. Für eine höhere Akzeptanz des Nachweises zur Einhaltung der vertraglichen Grenzwerte beim Vertragspartner wurden Messverfahren und Eigenschaften der Messstellen verglichen. In der Präsentation werden Differenzen der Messverfahren sowie der Einfluss von Messstelleneigenschaften dargestellt.