Beitrag

Veränderung des Lärmgeschehens durch die Pandemie und Ermittlung von potentiellen Gebieten für Lärmminderungsmaßnahmen und Aufenthaltssteigerung öffentlicher Orte

AutorInnen

Tag / Zeit: 17.08.2021, 17:00-17:20
Raum: Lehar 2
Typ: Regulärer Vortrag
Online-Zugang: Bitte loggen Sie sich ein, damit weitere Inhalte sichtbar werden (bspw. der Zugang zur Onlinesitzung).
Zusammenfassung: Die Corona-Pandemie hat vieles verändert, auch das Verkehrsgeschehen. Waren im ersten Lockdown in Österreich nur mehr 50% des motorisierten Individualverkehrs (MIV) unterwegs, hat sich gleichzeitig der LKW-Anteil deutlich weniger verringert. Der zweite Lockdown hat gezeigt, dass der Umstieg von den öffentlichen Verkehrsmittel auf den privaten PKW für den Weg zur Arbeit bevorzugt wird, somit war die Auswirkung der Covid-Maßnahmen im Straßenverkehr nur mehr bedingt ablesbar. Ob es zu einer langfristigen Änderung unseres Mobilitätsverhaltens kommt wird die Zukunft zeigen. Was im Lärmgeschehen möglich wäre, zeigt die Analyse der Verkehrsdaten von Mitte März bis Anfang April 2020 aus der Zeit des ersten Lockdowns.Was die Pandemie aber auch gezeigt hat, ist das Bedürfnis der Bevölkerung nach Freiheit und Freiraum. Gerade im urbanen und vor allem dicht bebauten Gebiet sind Möglichkeiten zum Luft schnappen und Beine vertreten rar. Es gibt einen großen Bedarf an Erholungsorten im Freien, deren Aufenthaltsqualität durch Ruhe und Kühle bestimmt ist. Gerade vulnerable Bevölkerungsgruppen sind auf diese Ausweichmöglichkeiten angewiesen. Wie solche Brennpunkte erörtert werden könnten bzw. wo konkrete Maßnahmen umgesetzt werden sollten, zeigt die „Aktions-Matrix“ der Stadt Wien | Umweltschutz.